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Historie

Gesamtcorps der Prinzengarde Zülpich 1910 e.V.


2008

Unser Präsident Unser Kommandant Unser Tanzpaar Zölleche Prinz
Präsident Kommandant Tanzpaar Zölleche Prinz
Host Wachendorf Herbert Hahn Julia Sontag
Bastian Kakuschke
Hans-Bert I.
(Breuer)
Sessionsorden 2008

Der Sessionsorden der Session 2007/2008

Corpsappell

Prinzengarde Visite Karnevalssonntag
Die drei ???

Der Karnevalssonntag ist der Tag, wo Freunde und Gönner zur Visite laden.

Treffpunkt wie in jedem Jahr war das Vereinslokal ,,Em Höttche“. Auf dem Dienstplan stand: ,,10:00 Uhr Treffen“.

Mein Freund Walter Düster, mit dem ich meistens zusammen fortgehe, meinte an diesem Morgen: ,,Komm wir gehen schon um 9:00 Uhr“ Er ist immer gerne sehr pünktlich. lch schloss mich murrend an – schon so früh in die Kneipe, Biertrinken!!!

Das hatte aber einen Grund, von dem ich nichts ahnte. Jedenfalls ging ich 5 vor 9:00 Uhr aus dem Haus zu Walter. Bei Walter angekommen, stellte ich fest, ich hatte meinen Schal um den Hals vergessen. lch wollte wieder nach Hause, ihn holen. Petra, Walter-s Frau, hielt mich festund gab mir einen von Walter. Es konnte losgehen. Petra fuhr uns mit dem Auto zum Höttche. Wir waren die Ersten.

Visite Karnevalssonntag 2008

10:15 Uhr ging es los. Wir besuchten zuerst Familie Kakuschke. Dort gab es ein leckeres Frühstück und natürlich jede Menge Bier, Sekt und Kaffee. Wir, die Prinzengarde, stimmten uns so langsam ein.

Es ging weiter zur Visite bei Karl-Heinz Schulten, Gaststätte Fränkischer Hof. Auch dort gab es jede Menge leckere Schnittchen – alles was das Herz-begehrte und selbstverständlich auch Bier.

Mittlerweile hatten wir jede Menge Kilometer gelaufen -Stadt rauf, Stadt runter. Kommandant Herbert Hahn teilte uns bei guter Laune mit: „Jetzt haben wir noch eine Überraschungsvisite zu machen, die geht aber bis zur Bahn.“ lch meinte: ,,Jetzt bin ich aber genug gelaufen.“ lch wollte nicht weiter. Aber ich wurde überredet.

Manche Kameraden feixten und meinten: ,,Sollen wir dich tragen,Baba?“ Hierbei möchte ich auch mal meinen richtigen Namen nennen: Winfried, wenn das der eine oder andere nicht wissen sollte.

lch gab auch zur Antwort: ,,Bei uns zu Hause ist nichts gericht, wir haben kein Bier, und sonst ist nichts vorbereitet. Kurz und gut,bei uns passiert nichts, das kann nicht sein!“

lch ahnte von der Überraschung nichts. lch war total ahnungslos.Das glaubte mir im Nachhinein kein Mensch, es war aber so. Um das Geheimnis und die Vorbereitungen aber zu erklären, erläutert meine Frau Anneliese die Sache näher:

Am 13.02.2007 meldete ich bei Horst die Visite an, mit der Bitte, niemandem etwas zu sagen. Horst meinte, der Vorstand müsse das erst akzeptieren. Es sollte für Winfried eine Überraschung sein. lch bat Horst um den spätesten Termin zwecks Vorbereitungen zu Hause. lrgendwann hatte ich die Zusage. Als der Plan für die Visite kam, stand meine an dritter Stelle. Es stand kein Name da, sondern drei Fragezeichen. Wenn Besuch kam, wurde gerätselt, wer das sein könnte. Und ich dachte immer: lhr werdet euch noch wundern, wo die Visite ist.

lm Herbst machte ich einen Plan, wie ich schmücken wollte, wo ich die Tische herbekam und noch vieles andere. Am 5. Nov. 2007 hatte ich dann einen Unfall und alles schien in Frage gestellt. Musste ich jetzt, was ich schon das ganze Jahr über im Kopf hatte, wieder absagen? Freunde musste ich dann einweihen und sie sicherten mir ihre Hilfe zu. Wenn ich zum Therapeuten ging, hatte ich eine Tragetasche in der Jacke und ich kaufte ein, was ich mit einer Hand tragen konnte, bis ich dann alles zusammen hatte.

Mein Sohn Frank und meine Schwiegertochter Regina waren meine größte Hilfe, als es dann soweit war: Suppe kochen, Tische und Heizstrahler holen und alles wieder wegbringen.

Fastnachtssonntag war herrlicher Sonnenschein und als die Garde dann die Straße hoch marschierte und Winfrieds Gesicht immer erstaunter wurde, die Hände vors Gesicht nahm und Tränen in den Augen hatte, da wusste ich, die Überraschung war gelungen. Er konnte es nicht glauben, aber es war wahr. Es war ein wunderschönes Bild, als die Garde dann so da Stand.

Ich danke Horst und dem Vorstand für das Stillschweigen.

Gruß Anneliese

Ich möchte aber mit dem persönlichen Eindruck während des Marsches Richtung Bahn auf der Düsseldorfer Straße fortfahren. Die Sticheleien unter den Kameraden „Wir gehen zu Dir!“ ließen nicht nach. Ich wiederholte immer wieder meine Argumente: „Bei uns gibt es nichts Ihr bildet euch was ein“. Es hatte mich auch nicht stutzig gemacht mit den drei ??? auf unserem Dienstplan. Wir kamen der Bahn immer näher und bogen schließlich in die Neusser Straße ein. Immer wieder kamen Bemerkungen. Ich glaubte aber immer noch, das vielleicht wo anders, etwa bei Familie Rolef eine Visite gemacht wird.

Wir kamen aber immer näher an Haus Nr. 33. Nach immer wieder lautem Lachen trat ich dann doch mal aus der Reihe – da sah ich die Bescherung. Ich konnte es nicht glauben, ich war außer mir, ich war sprachlos. Ich war überwältigt von meinen Gefühlen und wischte mir die Tränen von den Augen.

Ich rannte voraus zu meiner Frau, umarmte und begrüßte sie und sagte ihr: „Aber wir haben doch gar nichts da. Nichts zu trinken und zu essen“. Sie antwortete mir: „Mann, mach dir keine Sorgen. Es ist alles reichlich vorhanden“. Ich konnte es nicht fasen. Wann hatte sie das alles nur gemacht? Heute Morgen, als ich aus dem Haus ging, habe ich keinerlei Anzeichen davon bemerkt. Ich umarmte meine Anneliese und dankte ihr von Herzen.

Visite Karnevalssonntag 2008
Visite Karnevalssonntag 2008

Nun folgte der offizielle Teil: Begrüßung durch den Präsidenten Horst Wachendorf und Kommandant Herbert Hahn. Präsident, Kommandant und wir als Gastgeber schritten im großen Kreis die strammstehende Garde ab. Dies ist für mich schon immer ein ehrenvolles Ritual gewesen, aber dieses Mal war es ein besonderes Ereignis.

Meine Frau und ich hießen die Prinzengarde willkommen.

Anneliese hatte eine ganze zivile Kompanie Helferinnen und Helfer rekrutiert, so dass alles wie am Schnürchen ablief. Es gab Suppe, Würstchen, belegte Brötchen, Süßigkeiten, Bier, Limo; Sekt und Kaffee. Es war eine gelungene Überraschung – diese drei ???.

Nach geraumer Zeit ging die Trillerpfeife vom Spieß. Zeit zum Abmarsch. Die nächste Visite war bei unserem Präsidenten Horst am Adenauerplatz.

Als ich am Abend nach Hause kam, war alles aufgeräumt und sauber. Man konnte kaum glauben, das am Mittag über 100 Personen hier waren und jede Menge Tische, Stühle und Bänke herumstanden. Es war, als wäre hier am Mittag überhaupt nicht gewesen.

Ich möchte mich nochmals bei meiner zahlreich angetretenen Prinzengarde bedanken, sowie bei den vielen Helferinnen und Helfern, aber ganz besonders bei meiner Frau Anneliese.

                                                                                              Winfried Müssig

Jahreshauptversammlung

Bei der Hauptversammlung im April 2008 wurden die vakanten Posten aus der Vorstandswahl 2006 neu besetzt.

Günter Kleudgen wurde von den anwesenden Mitgliedern zum Vertreter der Litewkaträger gewählt und Simon Deuster zum Vertreter der Jugendabteilung.

Neuer Webmaster

Seit dem Jahr 2001 betreibt unser Verein eine eigene Internetseite. Der Grundstein wurde hierfür von Thomas Düster gelegt. Idee und Aufbau der Homepage, sowie das Design wurden schon von vielen Besuchern und Fachleuten gelobt. Aus Zeitgründen übergab Thomas vor drei Jahren die Aufgabe des Webmasters an seinen Schwager Julian Tobias. Da er nach Beendigung seiner Ausbildung für seinen Arbeitgeber im weltweiten Einsatz unterwegs ist, gab er die Aufgabe Mitte des Jahres an Josef Gaul weiter.

Ausflug des Fanfarencorps

An einem sonnigen Sonntag machte das Fanfarencorps einen Ausflug zur Grillhütte in Embken. Sie gingen nicht zu Fuß, sondern fuhren mit Gokarts los. Die Fahrt begann bei Willi Schumacher. Unterwegs gab es kleine Pannen, die bei „Hecker und Krosch“ schnell repariert wurden.

Ausflug Fanfarencorps 2008

In Füssenich machten sie eine Pause und von zwei Begleitfahrzeugen bekamen sie Getränke. Danach fuhren sie weiter am See entlang. Einige wählten den Weg unten am See entlang und kamen dreckig und zerkratzt am Fuß des Eulenberges an.

Ausflug Fanfarencorps 2008

Über Juntersdorf ging es weiter, die letzten Meter waren sehr anstrengend. Schließlich erreichten sie den Hof des amtierenden Prinzen. Von dort ging es mit dem Auto weiter zur Grillhütte.

An der Grillhütte kamen auch die Frauen und Freundinnen dazu. Nach einem gemütlichen Beisammensein verabschiedeten wir uns und fuhren alle mit dem Auto nach Hause.